
The miniaturization of semiconductor components has lead to structures on the nano-scale. Further scaling is limited because the smallest structures approach atomic dimensions. The basic element of logic operations is the transistor, which is basically a simple switch. The smallest structure in the transistor is the so-called gate dielectric, an electrically insulating layer, which has to withstand enourmous electric fields. This gate dielectric looses its insulating properties, when thinned further. The suggested remedy is to replace silicon dioxide by so-called high-k oxides, that can be used with a larger physical thickness. In the future, these high-k oxides need to be integrated with an epitaxial (atomically well-defined) interface to silicon, which poses a major challenge. We investigate the deposition of these oxides with first-principles electronic structure and ab-initio molecular dyanmics simulations in order to unravel the growth process and thus to provide the experimentalists valuable hints on the choice of materials and growth conditions.
Die Natur hat ihre enzymatischen Prozesse über Jahrmillionen optimiert. Wenn es gelingt, der Natur einige dieser Prinzipien zu entlocken, besteht die Hoffnung, dadurch auf die Spur von effizienteren industrielle Katalysatoren geführt zu werden. Nitrogenase ist ein Enzym das atmosphärischen Stickstoff in Ammoniak umwandelt. Erst dadurch kann Stickstoff, das etwa 10 % organischer Substanzen ausmacht, biologisch verwertet werden. Die Reaktion wird am wohl kompliziertesten bioinorganischen Katalysator in der Natur, den sogenannten FeMo-Kofaktor durchgeführt. Dieser Cluster besteht aus einem Molybdänatom, sieben high-spin Eisenatomen und zehn Schwefelatomen und ist in das Protein eingebettet. Obwohl die Kristallstruktur in den frühen 90-Jahren aufgeklärt wurde ist der Reaktionmechanismus bis heute unbekannt. Mit Hilfe von ab-initio Simulationen versuchen wir, den Reaktionmechanismus im Detail aufzuklären.
Die Arbeiten in der Abteilung für Angewandte Theoretische Physik basieren auf der vom Leiter der Abteilung entwickelten Methode Projektor augmentierter Wellen. Diese Methode wird heute als die modernste Elektronenstrukturmethode für ab-initio simulationen angesehen. Das darauf aufbauende CP-PAW Programmpaket wird ständig weiterentwickelt und um neue Optionen erweitert.
Es sollen quantenmechanische ab-initio Verfahren mit klassischen Kraftfeldern verbunden werden, sodass verschiedene Bereiche eines Systems mit unterschiedlichen Methoden beschrieben werden. Hierbei ist eine konsistente Ankopplung an der Grenze eine besondere Herausforderung.
Die Entwicklung und Verwaltung komplexer Programmpakete stellt eine besondere Herausforderung dar. Das Paradigma des Object-Oriented Programming bietet hier eine notwendige Alternative. Das Programm wird nicht mehr als eine Einheit, sondern als Ansammlung weitgehen unabhängiger und mehr oder weniger intelligenter Agenten angesehen. Der Informationsaustausch zwischen den Agenten wird durch geeignetes Programmdesign minimiert, was es dem Entwickler erlaubt, einzelne Agenten zu bearbeiten, ohne die Komplexität des gesamten Programmes zu überblicken zu müssen. Eine besondere Herausforderung war es, die Konzepte in Fortran90 zu übertragen, das sich besonders für numerische Problemstellungen eignet. Dazu wurde eine zum Beispiel eine Metasprache erzeugt, die es erlaubt sogenannte Templates zu erzeugen.
Der Umfang von Ab-Initio Simulationen erfordert die Nutzung von Parallelrechnern. Wir haben das CP-PAW Programmpaket bereits etwa 1995 an die damals gerade aufkommenden Parallelrechner angepasst. Hierbei legen wir eine MIMD (Multiple Instruction-Multiple Data) Parallelisierung zugrunde. Die Kommunikationsbefehle wurden verpackt, sodass die Details der Kommunikation bei der Programmierung der Anwendung nur soweit als nötig sichtbar werden. Das war wesentlich um die Übersichtlichkeit der komplexen Anwendungssoftware zu bewahren. Das Loadbalancing wird automatisch zu Beginn der Simulation optimiert.
Da ab-initio Simulationen sehr rechenintensiv sind, sind diese auf Parallelrechner angewiesen. Neben dem IBM 460 pSeries Superrechner des Norddeutschen Rechnerverbundes HLRN, wird daher eine lokale Resource aus Beowulfclustern aufgebaut. Beowulfcluster sind Parallelrechner, die sozusagen selbstgestrickt sind und aus Standardkomponenten aufgebaut sind. Da ausserdem ausschliesslich frei erhältliche Software, (Linux, Message Passing interface) zum Einsatz kommt, zeichnen sich Beowulfcluster durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältniss aus.
The research in this list has been performed at the IBM Zurich Research Laboratory